News

05.10.2008

Hermann GmbH unterstützt Restaurationsarbeiten auf Grube FORTUNA

Hermann GmbH unterstützt Restaurationsarbeiten auf Grube FORTUNAFür die umfangreichen Schweißungen im Rahmen von Restaurationsarbeiten an Dampflokomotiven und einem Oltimer Feuerwehrwagen des hessischen Besucherbergwerkes Grube FORTUNGA stellte die H. W. Hermann GmbH dem Förderverein der Grube Fortuna im letzten Jahr kostenlos ein Schweißgerät zu Verfügung. Einige der Arbeiten konnten nun erfolgreich abgeschlossen werden.

Bereits zu Beginn letzten Jahres erhielt die Krauss-Dampflok Nr. 4 der Grube Fortuna keine erneute Abnahme, da der Dampfkessel die Druckprobe nicht bestand.
Nach genauerer Untersuchung des Kessels stellte sich heraus, dass er keine irreparablen Schäden aufwies, jedoch mussten die Rauchrohre ausgetauscht und neu verschweisst werden. Da diese Arbeiten nicht ohne Weiteres durchgeführt werden konnten, suchte der ehrenamtlich arbeitende Förderverein nach einem Schweißgerät, das die anstehenden Arbeiten bewältigen konnte. Der Geschäftsführer der Hermann GmbH, Hans-Werner Hermann, erklärte sich sogleich bereit, ein für anstehenden Arbeiten ausgelegtes Schweißgerät kostenlos zur Verfügung zu stellen und damit den Förderverein zu unterstützen. Das stufengeschaltete Gerät mit 320 A wurde Mitte letzten Jahres dem engagierten Vorsitzenden des Vereines, Herrn Rolf Georg, auf dem Gelände des Bergwerkes übergeben.

Nachdem für den Kessel der Dampflok Nr. 4 neue Rauchrohre gekauft und eingesetzt waren, konnten die Schweißarbeiten beginnen. Problematisch gestaltete sich hierbei, dass die Rohre mit dem teils sehr verrosteten und sehr beanspruchten Material des ursprünglichen Langkessels der Dampflok verschweißt werden mussten. Die Schweißarbeiten konnten jedoch mit dem Hermann-Schweißgerät Typ HER-MAG 320/60 erfolgreich durchgeführt werden. Die Kesselabnahme mittels Druckprobe wurde im September dieses Jahres bestanden.

Neben den Verschweissungen der Rauchrohre wurde u.a. auch der Aschekasten der Kraus-Dampflok aufgearbeitet. Die Schweißarbeiten mit der HER-MAG 320/60 führte einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter, Herr Agejew, durch.

Wertvolle Dienste leistete das stufengeschaltete HERMANN-Schweißgerät auch bei der Aufarbeitung und Restauration einer Brigadelok (Henschel 1916) aus dem 1. Weltkrieg. Die Lok, die im 1. Weltkrieg in Mozambique eingesetzt wurde, befindet sich nun im Eigentum des Bergwerkmuseums und wird komplett neu aufgebaut.

Bis zur kompletten Fertigstellung der alten Lok im neuen Glanz bedarf es noch einiger Zeit, jedoch nimmt der Wiederaufbau Gestalt an. So konnten z.B. die Schweißarbeiten am Führerhaus beendet werden.